Kawasaki KX250 2020

Stärkste KX250 in der Viertellieterklasse

Die KX250 setzt 2020 ihre Erfolgsgeschichte fort. Sie verfügt über einen neuen Motor mit erhöhter Leistung, vor allem im oberen Drehzahlbereich und eine höhere Drehzahlbegrenzung. Zusammen mit einem leichten, ausgewogenen Fahrwerk mit einer neuen Gabel und stärkeren Bremsen führt dieser Leistungsvorteil zu schnelleren Rundenzeiten. Das macht sie zur bisher schnellsten KX250.

Neuerungen der KX 250 im Modelljahr 2020

  • Der neue Motor überzeugt mit einer Leistungssteigerung von rund 2,4 kW (3,3 PS) mit Fokus auf den hohen Dehzahlbereich. Die stärkere Leistung bei hohen Drehzahlen macht sich bei 10.000 min-1 bemerkbar und bietet dem Fahrer einen Vorteil auf Geraden und in Kurven. So sind schnellere Rundenzeiten möglich.
  • Dank der vergrößerten Bohrung (78,0 x 52,2 mm) können größere Ein- und Auslassventile verwendet werden, was zur verbesserten Topleistung beiträgt.
  • Die Ventilbetätigung mit Schlepphebel ermöglicht höhere Drehzahlen sowie aggressivere Steuerzeiten, was zu einer erhöhten Topleistung um 2,4 kW (3,3 PS) führt. Die verbesserte Leistung ist ab 10.000/min spürbar und bietet dem Piloten Vorteile auf Geraden.
  • Die Steifigkeit des hochwertigen Rahmens wurde überarbeitet und trägt mit den neuen vorderen Befestigungen für den Motor zum verbesserten Handling bei.
  • An der Front kommt neu eine leistungsfähige Kayaba Upside-down-Gabel mit 48 mm Durchmesser und Federn zum Einsatz. Der große Innendurchmesser ermöglicht den Einsatz von großen Dämpferkolben, welche für saubere Gleiteigenschaften und eine satte Dämpfung sorgen. Härtere Federn vorne und hinten passen zur höheren Motorleistung der KX250.
  • Eine Hinterrad-Bremsscheibe mit einem größeren Durchmesser von 250 mm und eine große Vorderrad-Bremsscheibe mit 270 mm Durchmesser und neuen Bremsbelägen sorgen für bessere Bremswirkung.

 

Ein seit 2012 bestehendes Merkmal der KX250 sind ihre doppelten Einspritzdüsen: Eine hinter der Drosselklappe angeordnete Einspritzdüse (wo sich die Einspritzdüsen eines Standard-FI-Systems befinden), die für eine sanfte, sofortige Reaktion sorgt, und eine zweite, vorgelagerte Einspritzdüse in der Nähe der Airbox, die einen wesentlichen Beitrag zur Motorleistung bei hoher Drehzahl leistet.

  • Der werksseitig überbrückte Bodenkolben ist nur eines von vielen Merkmalen, die durch unsere Werks-Racer inspiriert wurden.
  • Ein von den Werks-Racern übernommenes Launch-Kontrollsystem erhöht die Chance auf einen guten Start durch maximale Traktion beim Anfahren auf rutschigem Boden.
  • Mit den mitgelieferten FI-Steckern hat der Fahrer schnellen und einfachen Zugang zu einem der drei Motor-Kennfelder (Standard, Hard, Soft), die im Motorsteuergerät verfügbar sind.
  • Mit dem KX FI-Abstimmungs-Kontrollgerät, einem tragbaren Handwerkzeug zur Abstimmung, können Fahrer die Motorkennfelder durch Einstecken in das Steuergerät verändern, ohne einen PC oder eine Batterie verwenden zu müssen. Ist mit sieben voreingestellten Kennfeld-Einstellungen ausgestattet.
  • Der schmale Rahmen und die minimalistische Karosserie ermöglichen eine schmale Sitzposition und erhöhen die Beherrschbarkeit. Durch die niedrige, flache Ausführung des Tanks und Sitzes kann der Fahrer weiter vorne sitzen. Lange, glatte Oberflächen erleichtern das Hin- und Hergleiten.
  • Eine Auswahl von vier Lenkerpositionen und zwei Fußrastenpositionen gestattet dem Fahrer, seine Sitzposition an seine Körpergröße und Wünsche anzupassen.
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Dass die KX250F was kann beweist nicht nur Henri Jacobi in der MX2-Klasse der Motocross-Weltmeisterschaft, sondern vor allem Adam Cianciarulo in den USA, weshalb man ihr nicht so massive Neuerungen wie der 450er in 2019 spendiert hat. Nach dem Motto "Never change a running system" sind folgende Punkte optimiert worden:

NEUERUNG KX250F 2020

  • Leistungszuwachs 3,3 PS
  • Leistungssteigerung ab 10.000/min spürbar
  • Um 500/min angehobene Höchstdrehzahl
  • Neue kurzhubige Motorauslegung 78 x 52,2mm (2019: 77 x 53,6mm)
  • Größere Titan-Ventile auf Einlass- und Auslassseite
  • Ventilbetätigung über Schlepphebel
  • Neues Nockenwellendesign für eine aggressivere Leistungsentfaltung
  • Vollständige neuer Zylinderkopf
  • Gewichts reduzierter Ventiltrieb
  • Verdichtung von 13.4 auf 14.2 erhöht
  • 44mm Drosselklappenkörper (2019: 43mm)
  • Überarbeitete Kurbelwelle
  • Verstärkte Steuerkette
  • Niedriger angesetzte Motorhalterungen
  • Neues Airbox-Design mit überarbeitetem Ansaugtrakt
  • Überarbeitete Auspuffanlage
  • Neue Kayaba-Gabel (Öl-Feder)
  • Neuer Kayaba-Stoßdämpfer
  • Höhere Federraten (vorn: 10 N/mm, hinten: 54N/mm)
  • 270mm Bremsscheibe vorn
  • 250mm Bresmscheibe hinten
  • Neues Dekor
  • Tankkapazität: 6,4 Liter
  • Gewicht laut Hersteller: 105,2 Kilogramm (trocken)

Eine hydraulische Kupplung sowie einen Elektrostarter sucht man vergebens an der KX250F 2020, doch die bisher tadellose Startperformance und kritikfreie Bedienbarkeit der seilzugbetätigten Kupplung macht dies auch nicht notwendig.

 


 

 

Kawasaki Z125 & Ninja 125 - Der Einstieg in die Kawasaki-Welt!

Kawasaki beugt sich den Wünschen der europäischen Händler und Kunden, entwickelte zwei neue 125 Kubik Modelle und betritt ab sofort mit diesen den europäischen Motorradmarkt. Ob Z und Ninja eine würdige Erweiterung der grünen Familie darstellen, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und wofür ich mich im Angesicht der „härtesten Entscheidung“ entschied, dies erfahrt ihr hier!

Kundenbindung ist wichtig, ganz besonders in der Motorradbranche. Wer mit seinem ersten Zweirad eines bestimmten Herstellers ordentlich Freude hat, der oder die bleibt der Marke oft ein ganzes Bikerleben lang erhalten. Motorräder aus der A1-Führerscheinklasse helfen dabei, diese Kundenbindung möglichst früh herzustellen. Somit ist auch schon erklärt, warum Kawasaki die wohlbekannten und gut etablierten Modellreihen Z und Ninja nun auch im kleinsten Segment erweitert. Schon bald können damit selbst die jüngsten unter uns zu Kawasaki-Enthusiasten werden.

ninja125

Ganz besonders das deutsche Händlernetz soll sich im Übrigen für die Einführung der 125er Modelle stark gemacht haben. Kein Wunder, der Markt für diese ist bei unseren Lieblingsnachbarn verhältnismäßig groß. Von den 6000 Z125 Bikes, welche für ganz Europa hergestellt werden, gehen stolze 2200 an deutsche Verkäufer. Von den 4000 Ninjas sind es ganze 1600. Die meisten der in Indonesien gebauten Fahrzeuge sollen also zukünftig auf deutschen Straßen unterwegs sein.

Die Chancen auf Erfolg stehen dabei nicht schlecht. Das mit Abstand wichtigste Argument zur Kaufentscheidung der jungen Zielgruppe ist nämlich das optische. Bei einer im Vorfeld durchgeführten Kundenbefragung von Kawasaki gaben satte 37 Prozent das Aussehen der Maschine als Kaufgrund Nr.1 an. 26 Prozent bezeichneten die Marke selbst als entscheidend. Das drittwichtigste Argument, ein günstiger Anschaffungspreis, schaffte es dabei auf nicht mehr als 7 Prozent.

Beinahe perfektes Styling

Und in Sachen Optik können beide Modelle meiner Meinung nach voll punkten. Die Z sogar noch ein wenig mehr als ihre verkleidete Schwester. Die Supersport-Variante ist am Top-Performer, der ZX-10R, angelehnt und wirkt ein wenig braver als die nackte Z, aber dennoch sehr gefällig und stimmig. Das gleiche gilt für die Nackte, wobei die deutlich aggressiver auftritt. Dafür sorgen die zahlreichen Ecken und Kanten, die Dank überlegt platzierter Verkleidungsteile ein gelungenes Ganzes ergeben. Wäre da nicht die etwas altmodisch wirkende Teleskopgabel, sowie die rustikaleinfache Schwinge, hätte ich der Z die visuelle Bestnote verliehen. Denn auch die feinen Details sowie die Verarbeitungsqualität stimmen.

Intensivtest in Südspanien

Die beiden Einzylinder, die den frühestmöglichen Einstieg in die Kawasaki-Familie ermöglichen sollen, wurden der Presse im andalusischen Malaga präsentiert. Die Testbedingungen kann ich als mehr als realistisch bezeichnen. So waren wir nicht nur in der Stadt, auf der Autobahn sowie im spanischen Winkelwerk unterwegs. Auch die äußeren Bedingungen hatten von strahlendem Sonnenschein über Regenschauer, bis hin zu dichtem Nebel wirklich alles zu bieten. Was nichts daran geändert hat, dass beide Modelle stets eine gute Figur gemacht haben.

Maximal erlaubte Power

Der auf dem bewährten 250 Kubik Kawasaki-Einzylinder basierende Motor liefert die maximal erlaubten 15 PS bei 10.000 Touren, dazu gibt's 11,7Nm Drehmoment, welches bei 7.700 Umdrehungen anliegt. Es gilt, 146 fahrfertige Kilo zu bewegen. Die verkleidete Variante bringt zwei Kilo mehr auf die Waage. Weitere Unterschiede, jenseits der optischen natürlich, gibt es nur bei Sitzhöhe und Lenker, ansonsten ist alles ident. Auf der Ninja sitzt man 785mm über dem Boden und hat zwei Lenkerstummel in der Hand, welche eine etwas sportlichere, weiter nach vorn gebeugte Sitzhaltung ergeben. 815mm hoch ist die Bank der Z, der Lenker schön breit, die Sitzposition dementsprechend aufrecht und entspannt. 120 Stundenkilometer sind auf jeden Fall drinnen, die Vorwärtsbewegung wird anschließend mit einer 290mm großen Einzelscheibe vorne und einer 220mm messenden hinten wieder gestoppt. Der Kontakt zum Asphalt wird über Dunlop TT900 Reifen in den Dimensionen 100/80-17 und 130/70-17 hergestellt.

Fun and easy to ride

Für eine ausreichende Verzögerung benötigt es 125er-typisch ein wenig mehr Kraft am Bremshebel. Dafür lässt sich die Kraft aber schön dosieren, auch der Initialbiss wird keinen Einsteiger unschön überraschen. Zusätzlich verfügen beide über ein Bosch-ABS der aktuellsten Generation, was sich auf der Straße durch spätes und feines Regeln des Systems positiv bemerkbar macht. „Fun and easy to ride“ lautete die Prämisse bei der Entwicklung. Und genau dieser entspricht auch das restliche Handling der beiden Modelle. Mühelos wird sowohl Z als auch Ninja durch Stadt und Bergland bewegt, jede Reaktion auf den gegebenen Lenkimpuls fällt erwartungsgemäß neutral aus. Berechnend und freundlich, so würde ich das Fahrverhalten der kleinen Kawasakis beschreiben.


 

Die neue Z900

Kawasaki ist seit langem der Meinung, dass Supernaked-Bikes mehr sein sollten, als Supersport-Maschinen ohne Vollverkleidung. Die neue Z900 besitzt einen 948-cm3-Reihenvierzylindermotor in einem völlig neuen, ultraleichten Rahmen und wurde für maximalen Fahrspaß konstruiert. Jede Bewegung am Gasgriff wird mit einer knackigen und zugleich ausgewogenen Gasannahme sowie einer aufregenden Beschleunigung honoriert. Refined Raw.

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zachmann kawasaki 2019